Casa dell´ Arte
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      Kirche   Millenium 2000

Thema Zyklus: Zeitkritik Entstanden 1992

Masse 42 x 56 cm

 

2000 Jahre katholische Kirche

 

Mich hat die Bergpredigt Jesu geprägt und ich bin überzeugt, ihn hätte diese pompöse weltweite Feier zum 2000-jährigen Bestehen der Kirche angewidert.

Wahrscheinlich hätte er die gesamte Priesterschaft wie vor 2000 Jahren zum Teufel gejagt. In guter protestantischer Tradition protestiere ich mit diesem Bild.

Der missbrauchte Jesus hängt nur noch traurig als Fragezeichen an seinem Kreutz. Mit der rechten Hand weist er auf das von Menschen zugenagelte Auge Gottes und mit der Linken anklagend auf den neuen Gott, den Mammon. Heute repräsentiert die Banca Ambrosiana das goldene Kalb um das die Kirche tanzt. Eine Heuchelei sondergleichen. Wie war das mit den 30 Silberlingen?

Die Kirche hat Beteiligungen an der chemischen Industrie ( Empfängnisverhütung = Du sollst nicht töten), sie hat Beteiligungen an der Industrie ( Waffenproduktion = Du sollst nicht töten)

 

In dem Text: „ In nome del padre del figlio e dello spirito Santo“ entdeckte ich zweimal NO!!

Die christlichen Kirchen handeln nicht im Namen Gottes! No !

Sie handeln nicht im Namen Jesu! No!

 

Und was macht der arme heilige Geist, von dem die Kirche völlig verlassen ist? Er versucht erfolglos Kriegsgerät zu vernichten.

Unter dem Kreuz bitten noch ein paar naive Menschen wie ich, Jesu um Hilfe. Ebenfalls ohne Erfolg, denn er hat sich mit seinem Vater bestimmt mit Schaudern von uns Pharisäern abgewandt.

 

Die Kirche treibt wie alle Sekten Unzucht mit Abhängigen.

Erst lehrt sie die Menschen einen Gott zu lieben, den sie selber mühevoll im alten und dann im Neuen Testament erfunden hat.

Sie ist ein Hort der perversen Scheinheiligkeit.

Die Kirche sollte froh sein, dass ich keine pädophilen Priester gemalt habe, wie sie kleine Kinder missbrauchen. Sie sollte froh sein, dass ich nicht über die Homosexualität und Frauenfeindlichkeit innerhalb der Kirche gemalt habe.

Sie sollte sich mit der Bergpredigt bescheiden, dann hätte sie viel zu tun.

 

 

 

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