Casa dell´ Arte
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 Kritik von Roberta Fiorini  2010

 

Der vielseitige Künstler – der Bildhauer Rolf H o r n –

 

ist auch Maler und Urheber feiner Aquarelle; der befähigt ist, sich in einer eigenen Welt zu bewegen; in der er die Beziehung zwischen Bild und Abbild – wie auch den Unterschied zwischen der realen Welt und seiner Wunderwelt darzustellen vermag.

Diese, ihm eigene Sensibilität für Farbe und Design spürt man auch in seinen Plastiken, für die er Holz bevorzugt, ein warmes Material und im Besonderen das Holz des Olivenbaumes, den bereits seine Natürlichkeit in chromatische Schwingungen versetzt.

 

Rolf Horn – inmitten dieser Formgebung - unterstützt wertend das Design der Maserung und transformiert den Kontrast zwischen der Helligkeit und der Dunkelheit in einem geschickten Spiel analytischer Wahrnehmung.

 

In seinen Themen konjugiert der Künstler das kritische Bewusstsein mit der Konfrontation der erstarrten Formen unserer Gesellschaft und unserer Zeit, indem er die Figuren mit einer Ambivalenz der Deutungen und Interpretationen versieht.

Durch den Realismus der Formgebung bekommen sie in der Tat eine vielgestaltige Auslegung, sodass der Gegenstand nicht mehr eindeutig ist, sondern weitere Themen in sich birgt.

Während die eigentliche Skulptur sich in ihrer Form in ihrem dreidimensionalem Raum befindet, ist sie für Rolf Horn auch dreigesichtig, da sie im eigentlichen Sinn des Werkes eine neue und unvorhersehbare Gestalt enthüllt und folglich eine poetische Wendung erfährt.

 

So sind im “ Anker mit Schlange” die Windungen des Tieres auch die Glieder einer Kette.

In der „Figur des Stieres“ mit den schwingenden großen Hörnern ist auch ein weinendes Frauengesicht zu erkennen - ebenso weinend ist auch die Rückansicht des „Herzens“, das von einem Dolch durchbohrt wird.

Dies sind scharfsinnige Lösungen, aber zur gleichen Zeit auch erfindungsreiche fantastische Welten, wo die Fähigkeit der Synthese mit der surrealen Ausdrucksfähigkeit korrespondiert, die der Künstler all seinen Werken beimisst.

 

Formen erscheinen und entwickeln sich in einem Kontinuum unter unseren Blicken und Erinnerungen, wie zum Beispiel die wunderschöne Dynamik mit der sich die Anordnung der  „Vier Elemente“ auflöst, wo das züngelnde Feuer den Erdplaneten in seinen Händen hält;

Ebenso ist die Poetik der doppelten Gestaltung seiner „Viola d´Amore“, wo das musikalische Instrument in einer menschlichen Figur erscheint.

 

In der Übereinstimmung mit der Wahrheit, mit der Horn seine eigenen Subjekte versieht, erweist sich nochmals – immer wieder faszinierend - das Wunderbare seiner Ausdruckskraft, welche die Vielfalt multipliziert und den Anspruch des Künstlers unterstreicht, immer tiefer in die scheinbare Wirklichkeit einzudringen; nicht innehaltend deren Anschein - aber auch um uns das Gegenteil dieses Scheines - in seiner symbolischen Bedeutung, zu offenbaren.

 

                                                                              

Firenze, ottobre 2010

                                                                          Roberta Fiorini  

                                                      Sie ist Doktor der Künste, Kritikerin

                                               raterin des Kunstjounales “ Eco d `arte “

                            Mitglied der Jury „ Premio Firenze“ und „Premio Italia“

 

 

 

 

 

 

 

Artista poliedrico - lo scultore  Rolf H o r n –

 

è anche pittore, autore di raffinati acquerelli, capace di spaziare nel suo mondo figurativo dal ritratto alla veduta, dal realismo al fantastico. Questa sua sensibilità per il colore e il disegno si avverte anche nelle sue plastiche per le quali predilige il legno, materiale caldo, e in particolar modo il legno di ulivo che già nella sua naturalità offre decise vibrazioni cromatiche.

 

Horn ne trae le forme assecondando e valorizzando il disegno delle venature e trasformando il contrasto tra chiaro e scuro in un sapiente gioco di percezione volumetrica.

 

Nei suoi temi l’artista coniuga il senso critico nei confronti degli stereotipi della nostra società e del nostro tempo con l’accento del suo spirito ironico dotando le figure di una ambivalenza di lettura e di interpretazione. Al realismo della forma corrisponde infatti uno sviluppo polimorfo così che il soggetto non è mai univoco ma contiene in sé altri soggetti. Se la scultura di per sé è tridimensionale essendo forma concreta nello spazio, per Rolf Horn è anche trifacciale poiché ad ogni lato l’opera può svelare una nuova ed imprevedibile sembianza e dunque una svolta narrativa.

 

Così nell’ancora col serpente, le spire dell’animale sono anche le maglie della catena; nella figura del toro dalle grandi corna slanciate è contenuto anche un volto femminile piangente, come piangente è il retro del cuore trafitto dal pugnale.

 

Soluzioni argute ma al tempo stesso di una fantastica inventiva e capacità di sintesi a cui corrisponde l’efficace espressività surreale che l’artista attribuisce alle sue opere. Forme che appaiono evolversi in continuum sotto il nostro sguardo e ricordo quale esempio la bellissima dinamica con cui risolve la figurazione dei “quattro elementi” vitali dove lingue di fuoco si elevano come mani a trattenere la terra-pianeta; ma anche la poetica doppia configurazione di “Viola d’amore” che da strumento musicale si fa corpo umano.

 

La rispondenza al vero con cui Horn elabora i propri soggetti rende ancor più intrigante la bizzarria dell’espressività molteplice dei volumi e sottolinea così l’esigenza dell’artista a scavare più profondamente nella realtà rappresentata, non fermandosi all’apparenza ma anzi rivelandone la valenza simbolica.                                                                                  

                                                                                        

 

Firenze, ottobre 2010

 

                                                                 Roberta Fiorini  

                                                       Dottoressa della Storia dell´Arte, critica,

                                                              Consulente “ Eco d `arte moderna “

                       Membro della Giuria „ Premio Firenze“ e „Premio Italia

 

                                                                                 

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