Casa dell´ Arte
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Rolf Horn - der Künstler

Rolf Horn - Selbstportrait 2000

Dieses Bild zeigt mich als 56-Jährigen
Hier male ich mich so, wie ich mich gerne sehe.

Als Schöpfer neuer, schöner Welten.

 

Dazu brauche ich als passionierter Pfeifenraucher natürlich die Droge Tabak.
Jedes meiner Bilder ist rauchend entstanden. Wie später auch alle meine Skulpturen.

Die Pfeiffe ist neben meiner Gattin und meinem Schäferhund mein bester Freund.
Sie hilft mein cholerisches Temperament ( geboren, nicht freiwillig!) zu besänftigen,  leitet den Rauch in den Mund und die Inspiration ins Hirn.

Wichtig ist beim Malen die richtige Pfeife. Hier handelt es sich um eine einfache Peterson-Pfeife. Hundertjährige Erfahrung des Pfeifenhersteller  schuf die Pfeife aller Pfeifen. Die Biegung des Mundstück gestattet das Rauchen mit freien Händen. Die brauche ich nun mal zum Malen. Ruhiges Stopfen der Pfeife mit einem einfachen, nicht parfümierten Virginiatabak. Anzünden, Pfeife im rechten Mundwinkel deponieren und das Mundstück mit sanftem Druck der Zähne festhalten und los geht`s mit dem Malen.

Um der brutalen Wirklichkeit unserer Welt zu entgehen setzte die Mutter, eine großartige Ärztin, ihre rosarote Brille auf, während ich mir eine Welt malen kann, wie ich sie sehen möchte
( siehe meine Zyklen: Religionen, die 10 Gebote, Bergpredigt, Esoterik, ZEIT )

Meine florentinische Galeristin Laura Adreani nennt mich „ Maestro“. Auf meine diesbezügliche Frage, warum sie ihre anderen Maler nicht so nennt antwortete sie:
„Rolf, tu sei un creatore, gli altri sono artisti - Du bist ein Schöpfer, die andern sind Künstler“

Dies ist sicher kein Urteil, wer oder was mehr Wert ist, sondern nur die Feststellung, wie verschieden die Kunst empfunden und ausgeübt wird.
Jeder, der mit Hingabe und echtem Bemühen seine Lebensaufgabe erfüllt ist ein Künstler, zumindest ein Lebenskünstler.

Hab´ ich Recht, oder hab´ ich Recht?

Sunnyi Melles - Schauspielerin

 

Viele mehr oder weniger kluge Menschen haben sich Gedanken gemacht, was das Wesen eines Künstler ausmacht. Auch ich habe mir oft den Kopf zerbrochen warum das Leben als Künstler oft so schwierig zu sein scheint. Ich wünschte mir, dass alle Menschen mich und meine Kunst lieben. Leider ist dem nicht so. Vor kurzem las ich ein Interview ( August 2013 in der ZEIT -Beilage ). Sunnyi Melles, eine besonders kluge und schöne Schauspielerin sprach mir aus der Seele. Am besten ich lasse sie selber zu Wort kommen:

  

 

Im Leben wie in der Kunst kann ein falsches Harmoniebedürfnis fatal sein

Dieses Nichtwidersprechen, keine Meinungsverschiedenheit zulassen, kein Andersdenken und Andersfühlen ….

In der Kunst ist es wie im Leben: Bei aller Findung der Wahrhaftigkeit, die nicht immer leicht zu leben ist, stößt man oft an Grenzen und muss dafür nicht nur kämpfen, sondern auch verlieren können.

Wichtig sind gegenseitiger Respekt., Humor und Vertrauen.

Diese Eigenschaften sind nicht immer gegeben.

Man muss sie sich erarbeiten, zusammen mit seinem Gegenüber.

Wenn ich das geschafft habe, weiß ich, dass das „Schwierig-Sein“ sich immer lohnt.

 

Hier finden Sie mich

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Via delle Piastrelle, 814
I - 51015 Monsummano Terme / Toskana

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